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1924 wurde der Gedanke der Kaufmannsgilde wieder belebt, am 29. März 1924 gründete
gründete Gustav Wiskott in Dortmund die Westfälische Kaufmannsgilde (WKG) als eine
Vereinigung der gehobenen Kaufleute der Provinz Westfalen. |
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Von 1933 bis 1946 gab es die Westfälische Kaufmannsgilde nicht. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste sie sich auflösen. Zur Neugründung 1947 rief Walter Frese, ein ehemaliger Mitarbeiter Wiskotts und späterer Teilhaber der Firma, die namhaften Kaufleute Westfalens auf. Er verfasste am 28. Mai 1946 einen Rundbrief an die Dortmunder Kaufmannschaft und erhielt eine überwältigende Resonanz. Weniger als ein Jahr später fand die Gründungsversammlung statt. In der neuen Satzung heißt es: „Zweck des Vereins ist, den guten Kaufmannsgeist zu pflegen, die allgemeine und berufliche Bildung zu fördern und den kaufmännischen Nachwuchs zu unterstützen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Vorträge, Seminare, Exkursionen, Aussprachen, Projektarbeiten und Unterstützung der Arbeit der der Kaufmannsgilde eng verbundenen Wirtschaftsjunioren bei der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke!” |